Einbrüche

Unter diesem Motto stellen wir uns heute ein paar Fragen zum Thema Einbrüche, die bei den immer noch steigenden Einbruchzahlen zumindest einen Denkanstoß sein sollen. Zusätzlich gibt die Remus-Sicherheitstechnik hilfreiche Informationen, welche Schutzmaßnahmen ergriffen werden können.

Wieso sind die Einbrüche in Wohnungen ansteigend?

Die Zahl der Wohnungseinbrüche von 2014 sind erschreckend und alarmierend mit 152.000. Das heißt in den nächsten 3,5 Minuten geschieht wieder ein Wohnungseinbruch. Eine plausible Erklärung hierfür ist, dass oft ausländische Grüppchen blitzschnell in die Wohnungen eindringen und schneller wieder weg sind, als die Polizei erlaubt bwz. da ist. Die Beamten reagieren auf diese Zahlen mit Ermittlungsgruppen, die sich auf Wohnungseinbrüche spezialisiert haben. Im Winter ist beispielsweise ein Team in Krefeld an den Start gegangen, die besondere Präsenz gerade in der Dämmerungszeit mit Fahrzeugkontrollen gezeigt haben. Der zeitliche Rahmen wurde nun auch übers Frühjahr ausgeweitet. Es sei aber auch erwähnt, dass die meisten Wohnungen nicht ordentlich gesichert sind. Das heißt Diebe haben leichtes Spiel. Weder sind die Türen mit ordentlichen Schließanlagen ausgestattet, noch gibt es sonst in den meisten Miethäusern jegliche Art von Sicherungen, wie Bewegungsmelder im Hausflur, die bei Dunkelheit signalisieren, dass Bewegung im Haus ist.

Was kann in meiner Wohnung schon geklaut werden?

Der Ottonormalverbraucher weiß manchmal gar nicht, welche Schätze in seiner Wohnung liegen. Außerdem wissen die Kriminellen doch gar nicht, was sich hinter der Wohnungstür verbirgt. Die beliebtesten Sachen sind die, die sich umgehend in Bares umwandeln lassen. Hierzu kann man Smartphones, Schmuck, Bargeld oder auch Digitalkameras zählen. Alles Dinge, die man unauffällig wegschaffen kann und die heute mittlerweile jeder besitzt. Also bitte auch Achtsamkeit und Sicherheitsvorkehrungen im dritten Stock des Wohngebäudes. Hier kann schon ein Sicherheitszylinder vor großen Schäden schützen.

Wie brutal sind die Langfinger in Wirklichkeit?

Einbrecher zielen meistens auf Wertgegenstände ab, aber sie haben nicht vor auf die Bewohner zu treffen und diese zu verprügeln, um an ihre Beute zu kommen. In den meisten Fällen flüchten sie bekannterweise, wenn sie mitbekommen, dass sie bemerkt wurden.

Welche Informationen bestehen über diese Kriminellen?

Leider ist es in der Tat so, dass es sich um Banden handelt, die aus Ländern wie Georgiern oder Rumänien stammen. Das Erschreckende daran ist, dass sie eine Art Casting durchlaufen. Danach nimmt sie jemand in Deutschland an die Hand, der Ihnen Werkzeug zur Verfügung stellt, mit dem dann beispielsweise Türen aufgehebelt werden können oder der Profilzylinder in der Hauseingangstür aufgebohrt werden kann. Zusätzlich stellt er sich als Scheinhalter eines Wagens zur Verfügung, mit dem dann später das Diebesgut transportiert werden kann. Ein weiterer Trick ist, dass bettelnde Kinder an Wohnungstüren klingeln, um zu schauen, ob jemand in der Wohnung ist oder losgelegt werden kann.

Wie ist die Vorgehensweise der Einbrecher?

Der Einbruch könnte mit einem Steinwurf durch die Balkontür schon ins Rollen kommen, denn die Langfinger die gerade frisch in Deutschland eingetroffen sind, brauchen sich noch nicht sorgen, dass sie über ihre Fingerabdrücke identifiziert werden können. Bekannterweise verschafft sich ein Großteil den Zugang durch Fenster oder Glastüren. In Mietwohnungen „greifen“ sie zumeist über das Schloss an mit einfachen Mitteln, wie mit einer zerschnittenen PET-Flasche den Schnapper beiseite zu drücken, wenn die Tür nicht verschlossen ist. Interessant, dass tatsächlich ¼ der Mieter die Türen nicht abschließen. Eine weitere Möglichkeit ist, durch ein gebohrtes Loch im Fensterrahmen, den Fenstergriff zu erreichen und ihn mit kleinen Helfern, dann in die Öffnungsposition zu bekommen. Hier könnte eine einfache Fenstersicherung viel Ärger ersparen können.

Einfallsreich sind aber auch Methoden, wie das Beobachten von Menschen, um Ihnen Schlüssel zu klauen und ohne jegliches handwerkliches Geschick ins Haus einzudringen. Auch Fassadenkletterer sind schon in einigen ersten Stöcken mit schlecht gesicherten Balkontüren erfolgreich gewesen.

Gern werden auch Zeichen gesetzt, mit geknickten Fahrscheinen, die an die Tür gesteckt werden und wenn diese bis zum nächsten Tag noch unverändert an Ort und Stelle sind, dann können die Langfinger sich in Ruhe ans Werk machen.

Welche Schutzmaßnahmen kann ich ergreifen, um kein Einbruchsopfer zu werden?

Um Fenster für Diebe unzugänglich zu machen, kann man sich beispielsweise mit einem Pilzkopfzapfenbeschlag behelfen, der, wenn überhaupt, nur mit Spezialgeräten aufzuhebeln ist. Dafür haben die Kriminellen meist keine Zeit und machen sich an ein anderes Objekt ran. Sicherheitszylinder und Mehrfachverriegelung sind in (Miet)häusern ebenfalls sinnvolle Maßnahmen. Auch eine Alarmanlage kann Einbrecher verschrecken, aber nur dann, wenn sie im richtigen Moment alarmiert. Hier und auch bei den anderen Vorschlägen zur Sicherung Ihres zu Hauses empfiehlt es sich, einen Fachmann zu engagieren.



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